Sprachsensibler Schulsport mit Flüchtlingen

Ausgangslage

Die sprachliche Heterogenität im Schulsport, die durch die Beschulung neu zugewanderter Kinder und Jugendlicher mit Fluchthintergrund zunimmt, fordert Sportlehrkräfte heraus, sport- und bewegungsorientierte Lernangebote im Sinne des Auftrags einer durchgängigen Sprachbildung zu organisieren. Jedoch fehlen bislang Erkenntnisse darüber, inwiefern solche Angebote in der Schulsportpraxis zu realisieren sind und einen sprachförderlichen Einfluss haben können.

Projektaufbau und Umsetzung

In der ersten Projektphase werden zunächst die Ausgangslage der Schulen zur Weiterentwicklung der bewegungsorientierten Sprachförderung betrachtet und damit verbundene Gelingensbedingungen herausgearbeitet. In der zweiten Projektphase erfolgt auf der Grundlage der Ergebnisse der ersten Phase und in Zusammenarbeit mit Vertreter*innen der Praxis die Entwicklung, Erprobung und Wirksamkeitsprüfung von sprachsensiblen Lernangeboten im Schulsport.

Ziele

Das Projekt fokussiert auf die Bedeutsamkeit und Wirksamkeit eines sprachsensiblen Schulsports in sprachlich-heterogenen Lerngruppen mit neu zugewanderten Schüler*innen.

Veröffentlichung:

Krüger, M., van de Sand, S., Süßenbach, J. & Gebken, U. (2016). Sprachsensibler Schulsport mit Flüchtlingen. Ein Forschungs- und Enwicklungsprojekt zum produktiven Umgang mit Heterogenität. In C. Heim, R. Prohl & H. Kaboth (Hrsg.), Bildungsforschung im Sport. 29. Jahrestagung der dvs-Sektion Sportpädagogik vom 26.-28. Mai 2016 in Frankfurt/Main (S. 195-196). Hamburg: Czwalina.

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